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Alle Ausrüstungsgegenstände die ich hier vorstelle, benutze ich selber bzw. habe ich benutzt. Ich möchte darauf hinweisen, dass alles was ich hier schreibe meine eigene Meinung darstellt, die sich natürlich von anderen unterscheiden kann.

- Rodpod
- Ruten
- Rollen
- Gaskocher u. Kartuschenadapter
- Locationsgeräte
- Faltboot


                                                       Rodpod

Also ehrlich gesagt, habe ich von den meisten auf dem Markt befindlichen Rodpods keine gute Meinung. Habe verschiedene Pods namhafter Hersteller besessen. Ich war mit keinem richtig glücklich (sich immer wieder lösende Feststellschrauben (Rundmaterial) dadurch verdreht sich immer alles, teilweise umständlich aufzubauen, Verarbeitungsmängel, die wenig guten Schweineteuer usw.). Deswegen habe ich mich entschlossen mir selbst einen zu bauen.

Aus Alu-Vierkantmaterial (kein Verdrehen mehr),
Ausschiebbar 3Stufen, gefederte Einraststifte,
Feststellschrauben gegen herausfallen gesichert.
Das einzige gekaufte ist das Profi-(Foto)-Stativ.
Pod ist in allen Richtungen drehbar
und schwenkbar.

Größtes Problem war das stufenlose Gelenkstück, konnte kein vernünftiges auf dem Markt finden hab mir dann aus Türbändern selbst eins gefertigt (Obermassiv)
Auseinander gebaut besteht er aus 5 Teilen, und ist recht platzsparend zu transportieren und Dank Alu recht leicht.

Durch die gefederten Einraststifte ist der Pod ruckzuck aufgebaut. Durch die Spreizung 3 Einraststufen der Füße des Stativs steht es hervorragend. (Sturm erprobt)

Wenn ihr mit eurem Pod auch nicht glücklich seid baut euch selbst eins, kostet ein paar Euro und ein bißchen mehr Zeit, ist aber wirklich nicht schwer und hinterher hat man den für sich perfekten Rodpod.

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                                                         Ruten

Ein wahres Kraftpaket ist die Century Armalite SP. Ich fische diese Ruten schon seit vielen Jahren und bin sehr zufrieden damit.                                                             Sie hat hervorragende Weitwurfeigenschaften wobei ich zugeben muß, sie noch nie voll aufgeladen zu haben (entweder fehlende Technik oder ich traue mich nicht voll durchzuziehen). Die Armalite SP hat eine gewisse Härte und die muß man mögen, sonst wird man nicht glücklich damit. Wobei ich damit nicht sagen will das sie ein Prügel ist, die Ruten haben sehr gute Drilleigenschaften im Longrangebereich sowie im Nahbereich.

Ich fische die 12 ft 3,00 lbs Ruten        
5 + 1 SIC-Ringe
FuJI Rollenhalter
Fastgrip - Rutengriff

Alles sauber und gut verarbeitet.                                                                    Einziges negatives Merkmal das ich wenn überhaupt zu bemängeln hätte, sind die anscheinend nicht perfekt berechneten Zapfenverbindungen die an jeder Rute die ich habe anders abschließen. Dies ist aber ein minderwichtiger Punkt der die hervorragende Rute nicht ins negative Licht rücken soll.

Wenn jemand eine Rute für alle           
Situationen des Karpfenangelns
sucht, ist mit der Armalite SP
gut bedient.

Wichtig, vor dem Kauf unbedingt ausprobieren entweder man liebt sie oder nicht.      Eine gute Rute zu einem nicht ganz günstigen Preis.

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                                                        Rollen

Rollen gibt es wie Sand am Meer. Selektiert man die guten von den schlechten bleiben nicht mehr allzuviel gute übrig.

Eine der sehr guten Rollen ist die Daiwa Tournament-S 5000 T. Eine präsize funktionierende Rolle mit einer super gleitenden (ruckelfrei) Frontbremse.               (Sehr wichtig für uns Karpfenangler). Die Rollen sind sehr robust gebaut, ich hatte bis jetzt noch kein Ausfall. Sie besitzt keinen Freilauf, was ich aber absolut nicht vermisse. Beim Anschlag die Spule mit der Hand halten, im Drill arbeitet man sowieso mit Finger und Bremse. Die Aluminiumspule hat ein großes Fassungsvermögen ist konisch geformt was superweite Würfe ermöglicht.

Beim Einrollen hat sie ab und zu ein leichtes Laufgeräusch was von den Führungsrollen der Spule herrührt, hier ein Tropfen Öl auf die 2 Schienen und sie schnurrt lautlos vor sich hin.

Ärgerlich sind die Preise, Ersatzspule oder Gummiring lässt sich Daiwa Preislich vergolden.

technische Details:
7 Kugellager, Frontbremse, Twist-Buster,
Multistop-Rücklaufsperre,
Super Metal Rotor, One Touch Kurbel,
kugelgelagertes Schnurröllchen,
Gear Ratio 4,1:1, Super-Wide Oscillating,
Schnurfassung:
0.30-450m, 0.35-330m, 0.40-250m,
Longlife-Bügelfeder,
Spulenhub-Mechanismus,  etc.

Nicht desto trotz kann ich mit gutem Gewissen diese Rolle weiterempfehlen.            Ein Klasseteil. In der Preislage würde ich sie eher Teuer einstufen.

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                                                     Gaskocher

Ein äußerst wichtiges Teil für Angler die mehr als ein paar Stunden am Wasser sitzen ist ein funktionierender Kocher. Wer schon mal 1 Wochenende kaltes Wasser anstatt heißen Kaffee getrunken hat weiß wovon ich rede.

Nachdem mich mein Camping Gaz-Kocher so im Stich gelassen hat, habe ich mir von Coleman den Gaskocher Outlander Compact CPS zugelegt. Ein guter Kocher.

Ausklappbare arretierbare Auflagearme.
Piezozündung, 2900 Watt, die Gasregelung ist
über feine Raster-stufen regulierbar.
Dank CPS (Constant Power System) eine konstante Druckregelung von Anfang bis Ende der Kartusche.
Der Gaskocher ist ausgelegt für Schraubkartuschen.

Da die Schraubkartuschen sehr teuer sind und nicht
überall erhältlich habe ich mir den
Stechkartuschenadapter von Markill zugelegt.
Der macht aus den günstigen Stech - Schraubkartuschen.
Funktioniert einwandfrei und hat sich nach
10 Stechkartuschen amortisiert.



Ein Transportbehälter kann man sich mit
einem 125er Kanalrohr einfach selbst machen. Ausmessen, absägen oben und
unten Deckel drauf fertig -passt haargenau.

Ich kann Langzeitanglern nur empfehlen sich einen zweiten Ersatzkocher anzuschaffen z.B. den Outlander Micro. Wenn der Kocher erst mal kaputt ist und man hat noch vor  ein paar Tage am See zu sitzen, merkt man erst wie wichtig dieses Teil ist.

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                                                Locationsgeräte

2 Locationsgeräte sollte jeder Karpfenangler besitzen. das ist zu einem ein gutes Fernglas und ein Echolot.

Ich glaube zu einem guten Fernglas und dessen Funktion gibt es nicht viel zu sagen.

Ich besitze das Echolot x45 von Lowrance
ein gutes Teil. Habe es seit 8 Jahren ohne
Funktionsausfall. Grundsätzlich sind viel zu
viele Funktionen in diesem Echolot für uns
Karpfenangler (Fischfinder, diverse Zooms,
verschiedene Alarmfunktionen und sonstiger
Schnickschnack) total unnötig hab ich noch
nie aktiviert. Das Echolot brauche ich eigen-
lich nur um die Gewässerbodenstruktur zu
erkunden und die diversen Tiefen von Spots,
und dafür langt ein Teil ohne viel Zubehör.

Gut hab es mir damals gekauft, aber da wusste ich es nicht besser, würde mir heute nur noch ein einfaches und günstiges Teil kaufen.

Meine neuste Errungenschaft ist ein GPS-Gerät. Ich habe den IFinder von Lowrance. Dieses Teil finde ich wirklich super. Man findet sofort seine abgespeicherten Spots wieder, ohne wie ein verirrter auf dem See hin und her zu echoloten. Und was ich fast genauso wichtig finde man braucht keine Marker mehr beim Angeln, wird sowieso immer öfter verboten und ganz wichtig die schnorrenden Karpfenangler die es zuhauf gibt die Loction nur mit Fernglas betreiben andere Karpfenangler ausspionieren und dessen Marker suchen, um sich dann ruckzuck auf dessen Platz setzen.

Das GPS hat eine Genauigkeit von
1-3m bei zugeschalteten Waas.Hab es
bei Max Nollert gekauft (guter Service)
die Angaben dort von 0,5m hab ich trotz
vieler Tests noch nie erreicht. Ist auch
laut GPS Experten noch nicht zu er-
reichen (außer Militärgeräte). Aber die
Genauigkeit ist vollkommen ausreichend.
In dem Gerät ist ähnlich wie beim Echolot
noch viel Zubehör enthalten den man wenn
man damit nur Karpfen angelt nicht braucht.

Schweiße das GPS-Gerät nach einem Batteriewechsel immer im Schrumpfschlauch ein, bleibt dadurch Spritzwasser geschützt und das Display verkratzt nicht. Wenn jemand am überlegen ist so ein Teil anzuschaffen, kann ich es ihm nur empfehlen. Benutze es mitterweile öfters wie mein Echolot. Eine haargenaue Anleitung findet man auf der Homepage von Max Nollert. Der Preis ist angemessen.

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                                                        Faltboot

Es gibt 2 Sorten transportabler Boote. Das Schlauchboot bzw. das Faltboot.          Jedes hat seine Vor- und Nachteile.

Ich habe mich für ein Faltboot entschieden. Der Vorteil liegt für mich im schnellen Aufbau und seinen guten Rudereigenschaften (außerdem bekommt es nie ein Plattfuss)

Die Stabilität kann bei einem großen Schlauchboot mit festem Boden besser sein, ohne festen Boden ist die eines Faltbootes besser, obwohl man im Faltboot immer ein wenig schwammig läuft.

Ich habe mir das Porta-Faltboot Genesis III Größe 10 zugelegt.                            Länge 3,29m  -  Breite 1,50m  -  max.Zuladung 254 kg.                                             Es gibt noch die Größe 8 u. 12

Optimiert habe ich die Ruderhalterungen,
die Standardmäßigen so eine Art Ring in die
man die Ruder einschiebt sind nicht optimal,
ich habe sie mit einem Bolzen zum
Einstecken wie beim klassischem
Ruderboot versehen.
Das Boot hat 3 Naht bzw. Faltstellen. Diese
sind von unten mit einem schwarzem Rohr
geschützt. Die Kunststoffrohre sind der
Verschleißpunkt Nr.1 am Boot. Um diese    
zu schützen habe ich aus dem Baumarkt
grünen Spiralschlauch gekauft und längs
aufgeschnitten und über die schwarzen
Rohre geschoben, eine Schweinearbeit,
erhöht aber die Lebensdauer enorm.

Ein wirklich gutes Boot.
Das Boot wird mit 4 Flügelschrauben
am Heck, und die Sitzbänke mit
Stecksplinten aufgebaut. Geht ruckzuck.     
1 Mann bekommt für eine 2 Wochen-
Session sein ganzes Tackle hinein, ohne
ein 2.Boot ins Schlepptau nehmen zu
müssen.

Ich kann jedem der sich für ein Faltboot interessiert, dass Portaboot empfehlen.         Laut Herstellerwerbung ist das Boot Hochsee getestet und für gut Befunden worden, also ich würde mich bei einem stürmischen französischem Stausee mit dem Boot  nicht aufs Wasser trauen, dies soll nicht negativ klingen, aber alles hat seine Grenzen, und das unsinkbare Boot gibt es nicht.                                                                      Ich habe noch zu DM-Zeiten über 3000 Märker dafür bezahlt, ist also echt teuer gehe aber mal davon aus das das Teil ein Lebenlang hält.                                              Übrigends, ein gutes Schlauchboot mit Boden kostet auch nicht weniger.

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